Zurückliegende Neuerscheinungen


THOROFON
CTH 2555

Internationaler Schubert-Wettbewerb Klavier
First Prize Winner 2007: Takashi Sato

Seit 1987 findet alle zwei Jahre in Dortmund der Internationale Schubert-Wettbewerb (Mitglied der Fédération Mondiale des Concours Internationaux de Musique) statt. Dieser Wettbewerb hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Pianisten mit besonderem Gespür für die sensible Klangwelt Schubertscher Klaviermusik zu prämieren und zu fördern. Teil dieser Förderung ist diese Debut-CD, die freundlicherweise von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken-Stiftung, Herdecke, gesponsert wurde.

“Die vorliegende CD ist Teil des 1. Preises beim „Internationalen Schubert-Wettbewerb für Klavier“ 2007 in Dortmund, den ich gewinnen konnte. Die Aufnahme fand im Oktober 2008 in Bochum statt. Es ist mein erstes Album, welches in Europa produziert wurde. Darauf sind drei Werke meines liebsten Komponisten Franz Schubert eingespielt, nämlich die „Moments musicaux“ D780, die „Drei Klavierstücke“ D946 und die „Vier Impromptus“ D935. Sie gehören alle zur Gattung „Charakterstück“ und sind erfüllt von sprudelndem Melodienreichtum und von sanfter Lyrik. Besonders Moments Musicaux und Impromptus werden als die bekannteste Klaviermusik Schuberts viel gespielt. Man könnte sie „Lieder ohne Worte“ nennen, die der „Liederkönig“ hinterlassen hat. Oft vergessen wir die Tatsache, dass diese liebenswürdigen Werke während seiner langen Krankheit, die mit viel Leid verbunden war, entstanden sind. In seinen letzten sieben Jahren lebte Schubert mit dem sich immer mehr verschlechternden Gesundheitszustand und starb mit 31 Jahren. Seine berühmtesten Kompositionen sind in diesen sieben Leidensjahren entstanden. Die drei Werke dieses Albums stammen alle aus dieser Zeit. Was für eine edle Seele wohnte in seinem geschwächten Körper!”


ANTES
BM 31.9255

concerto!
Konzerte und Suiten für Trompete und Orgel

Franz Tröster (Trompete)
Dominik Axtmann (Orgel)

Der prächtige, durchdringende Klang der Trompete faszinierte schon die Menschen der Antike und gab zahlreichen Instrumentenbauern Ansporn, deren Technik und Klangbild weiter zu optimieren. Schließlich
bildete sich im ausgehenden Mittelalter die einmal gewundene Langtrompete heraus, die als Barocktrompete bis zum Ende des 18. Jahrhunderts praktisch unverändert blieb. Die Kombination aus der „Königin der Instrumente“ und des „Instrumentes der Könige“ erfreut sich auch heute großer Beliebtheit und wird allgemein mit dem „goldenen Zeitalter des Barocks“ gleichgesetzt. Gerade in der Blütezeit virtuoser Trompetenmusik - in der Barockzeit - findet sich die Kombination von Streichorchester mit Trompete häufig, diejenige mit Orgel jedoch selten, so dass für diese CD-Aufnahme Orchesterpartituren von Dominik Axtmann auf die Orgel übertragen wurden, wobei nicht die Imitation des Orchesterklanges, sondern der Farbklang einer Barockorgel und die hierfür üblichen Registrierungen besonders berücksichtigt wurden.

Die beiden Musiker lernten sich anlässlich eines Kirchenauftrittes kennen, von dem sie sich zunächst gar nichts Besonderes erhofft hatten ... Doch es kam anders: aus der Gelegenheit wurde ein musikalisches Fest und schließlich die Geburtsstunde des Duos. Das Besondere an dieser professionellen Formation sind die kontinuierliche,
gleichberechtigte musikalische Arbeit und der Ehrgeiz, nicht das sonst
so oft bemühte Suiten- und Sonatenprogramm, sondern äußerst anspruchsvolle Konzertstücke zu präsentieren. Der Erfolg bleibt nicht aus: bis zu 1000 begeisterte ZuhörerInnen pro Konzert und exzellente Kritiken haben das Duo rasch bekannt gemacht.


ANTES
BM 31.9248

Volkslieder - folksongs -chansons populaires
Zwei Welten

Andrea Stadel, Gesang
Rita Klose, Klavier

Volksliedbearbeitungen - um solche handelt es sich mal im engeren, mal im weiteren Sinne bei der vorliegenden Einspielung - partizipieren stets an zwei musikalischen Welten: an der schlichten ihrer volkstümlichen Herkunft und an der eher komplexen kompositorischen Auffassung ihrer Bearbeiter. Brahms, Mahler, Zemlinsky, Ravel, Wolf-Ferrari und Britten gehörten zu den ganz großen Komponisten ihrer Epoche, die auch bei einer volksmusikalischen Vorlage nicht ganz verdrängen konnten und wollten, dass sie Instrumentalkomponisten von Rang waren.
Andrea Stadel wurde 1981 in Bruchsal geboren und erhielt bereits mit 12 Jahren ihren ersten Gesangsunterricht bei Ute Barbara Hummel. Ihr Gesangsstudium bei Maria Venuti an der Musikhochschule Karlsruhe schloss sie mit Auszeichnung ab. Nach einem zweijährigen Stipendium
der Jürgen-Ponto-Stiftung Frankfurt am Opernhaus Halle gehört die junge Sopranistin seit der Spielzeit 2006/2007 zum Ensemble des Theater Lübeck.
Rita Klose, geboren 1980 in Stuttgart, erhielt ihren ersten Klavierunterricht bei ihrer Mutter im Alter von 5 Jahren. Nach dem Abitur begann sie ihr Studium in der Klavierklasse von Prof. Sontraud Speidel an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe. Wichtige Impulse bekam sie durch den Liedgestaltungs- und Kammermusikunterricht bei Prof. Peter Nelson und Prof. Angelika Merkle. 2004/05 war sie im Rahmen des Erasmus-Programms an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien in der Lied-Klasse von Prof. Charles Spencer. Zurzeit studiert sie in der Lied-Klasse von Prof. Mitsuko Shirai und Prof. Hartmut Höll an der Karlsruher Musikhochschule. Sie war mehrere Jahre Assistentin in der Klavierklasse von Prof. Sontraud Speidel. Seit 2008 ist sie als Lehrbeauftragte für Klavier Pflichtfach an der Karlsruher Hochschule tätig.


ANTES
BM 31.9247

Kontraste

Jugendzupforchester Baden-Württemberg
Leitung: Detlef Tewes

Das Jugendzupforchester Baden-Württemberg (JZO) vereint auf seiner
neuen CD Werke des in Karlsruhe lebenden Komponisten Christopher Grafschmidt, „klassische“ Originalliteratur für Zupforchester und Bearbeitungen. Diese charakteristisch und stilistisch unterschiedlichen Werke dokumentieren das breit gefächerte Repertoire, die stilistische Vielfalt und die musikalischen Möglichkeiten des JZO.
Detlef Tewes ist Absolvent der Musikhochschule Köln, Institut Wuppertal, und wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Neben seiner solistischen Tätigkeit arbeitet Detlef Tewes regelmäßig mit namhaften Dirigenten in zahlreichen Spitzenorchestern zusammen. Einen Schwerpunkt bildet dabei das Engagement für die Musik des 20. Jahrhunderts. Neben dem JZO Baden-Württemberg dirigiert Detlef Tewes weitere Zupforchester und Chöre. Als Dirigent und Solist hat er Konzertreisen durch ganz Europa, in die USA, nach Südamerika, Asien und Australien unternommen.


BELLA MUSICA
BM 31.2423

Carl Flesch Akademie
Lions Club Preisträger 2008

Sergej Prokofjew: Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19
Robert Schumann: Cellokonzert a-moll op. 129

Helena Madoka-Berg – Violine
Benedict Klöckner – Violoncello
Philharmonie Baden-Baden, Dirigent Pavel Baleff

Alljährlich verleiht eine Gemeinschaft verschiedener Lions Clubs im Rahmen der Carl Flesch Akademie in Baden-Baden Preise an besonders hervorragende Teilnehmer dieser Meisterkurse. Bestandteil dieser Auszeichnung ist ein Auftritt als Solist bei einem Galakonzert der Philharmonie Baden-Baden und eine CD-Aufnahme. Die vorliegende CD präsentiert mit Helena Madoka-Berg und Benedict Klöckner die Preisträger des Jahres 2008.
Die internationalen Baden-Badener Meisterkurse der „Carl Flesch Akademie“ würdigen in ihrem Namen die Erinnerung an den berühmten Geiger Carl Flesch (1873-1944). Von 1926 bis 1933 waren die Sommerkurse dieses weltberühmten Virtuosen und Pädagogen in Baden-Baden der Treffpunkt einer ganzen Generation von Solisten aus aller Welt. Viele der großen Geiger des 20. Jahrhunderts erhielten in diesen Sommerakademien wesentliche Impulse für ihr künstlerisches Leben.
Helena Madoka-Berg spielt seit ihrem fünften Lebensjahr Violine. Den Anfangsunterricht erhielt sie bei ihren Eltern. 1994 wechselte sie zu Tomasz Tomaszewski – dem Konzertmeister an der Deutschen Oper Berlin – und war ab 1997 Jungstudentin am „Julius-Stern-Institut“ der Universität der Künste Berlin beim selben Lehrer. Helena Madoka studierte außerdem von 2004 bis 2006 an der Juilliard School in New York bei Robert Mann. Diese Ausbildung wurde durch Stipendien der Zeit-Stiftung in der „Deutschen Stiftung Musikleben“ und der „Peters-Beer-Stiftung“ unterstützt. Seit dem Wintersemester 2006/07 ist sie in der Ausbildung bei Prof. Antje Weithaas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin.
Benedict Klöckner machte 2007 vorzeitig sein Abitur als einer der Besten seines Jahrgangs und studiert seit 2003 bei Prof. Martin Ostertag an der Karlsruher Musikhochschule. Im Januar 2008 gewann er beim „Internationalen Cellowettbewerb der Animato Stiftung“ in Zürich einen ersten Preis. Im August desselben Jahres wurde er gemeinsam mit der chinesischen Pianistin Yang Yang beim Wettbewerb der „International Duo Competiton“ in Schweden jüngster
Preisträger. Beim „Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb“ in Pörtschach (Österreich) war er 2006 ebenfalls der jüngste Preisträger und wurde mit dem Sonderpreis „für die viel versprechendste Begabung“ bedacht. 2005 wurde er jüngster Stipendiat in der Geschichte der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) und erhielt mit 16 Jahren den Kulturförderpreis des Landes Rheinland Pfalz. Außerdem gewann er bei der „Carl Flesch Akademie“ in Baden-Baden einen „Werner Stiefel Preis“, den „Ruth Flesch Gedächtnispreis“ und den „Preis des Lions Club“. In Karlsruhe wurde er mit einem „Preis der Stadt Karlsruhe“ und in Halle mit dem „Preis der Staatskapelle Halle“ ausgezeichnet.Im Juli 2008 erhielt er in Baden-Baden – im Rahmen der Verleihung des „Deutsch Französischen Kulturpreises“ an Pierre Boulez – einen „Europäischen Förderpreis für junge Künstler“. Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ wurde er mehrfach mit ersten Preisen ausgezeichnet. Außerdem ist er Preisträger der „Stiftung Musikleben“, der „Irino Foundation“ in Tokio und der Bundesapothekerkammer. Er ist Stipendiat der „Studienstiftung des deutschen Volkes“, der „Oscar und Vera Ritter Stiftung“ und der Deutschen Stiftung Musikleben.